Anja schreibt
Logbuch – Woche 3
Kurs halten
Das Motto dieser Woche:
Kann es auch anders gehen?
In Kontakt gehen wurde mein tägliches Brot.
Nicht größer.
Nicht schneller.
Sondern klarer.
Miniroutinen.
Dranbleiben.
Segel nachjustieren.
Was bedeutet es, mit mir zu arbeiten?
Was wäre, wenn mich genau die Menschen finden, denen ich wirklich helfen kann?
Eigentlich passiert das längst.
Seit Jahren kommt ein Auftrag aus dem nächsten hervor.
Nicht durch Druck — sondern durch Beziehung.
Die meisten Menschen sehnen sich nach etwas sehr Einfachem:
Gesehen zu werden.
Wertfrei.
Wohlwollend.
Mit einem liebevollen Blick.
Ein Sonntag in Bochum
Ein spontaner offener Improkurs.
Ausgebucht.
Wir spielten mit Requisiten.
Es war zauberhaft.
Manchmal braucht es keine Strategie.
Nur einen offenen Raum.
Was ich gelernt habe
Grenzen setzen.
Verbindlich und klar sein.
Präsent bleiben.
Moderation ist meine zweite Natur.
Ich kann Menschen erfreuen.
Verbindung herstellen.
Lösungen finden — oder jemanden kennen, der sie kennt.
Und manchmal reicht etwas anderes:
Da sein.
Zuhören.
Bezeugen.
Sogar im Gespräch mit meiner eigenen Therapeutin — wenn auch sie einmal einen dunklen Tag hat — entsteht Austausch darüber, was hilft, wenn das Leben schwer wird.
Der gemeinsame Nenner:
Der Wille zu leben.
Vertrauen.
Schritt für Schritt gehen.
Mit der Angst — Hand in Hand.
Netzwerk ist gelebte Beziehung
Ich denke an all die Menschen:
Podcastgäste, die mir ihr Vertrauen schenken.
Maren Heidemann mit ihrer Frage nach der eigenen Quelle.
Kerstin Brix und ihre Seelenklang-Impulse.
Miriam Sowa, die nicht aufgibt — weder sich noch mich.
Auch, wenn wir beide eher in Hängematte-Laune sind.
Freundinnen mit Sprachnachrichten, Blumen, Päckchen.
Ein Abend in einer Bar voller Lachen über Jugend, Wechseljahre und das Leben.
Eine Heilpraktikerin, die Körper wie Seele stärkt.
Kollegen, die einfach anrufen.
Und ja — auch Netzwerkabende, die mich ermüden.
Zu viel Frontalinput.
Zu viel Gewissheit ohne Zweifel.
Vielleicht bin ich einfach müde diese Woche.
Auch das darf sein.
Das Leben im Jetzt
Ein Studienkollege meldet sich nach 18 Jahren — weil er Gast im Podcast sein möchte.
Ich plane weniger.
Ich spüre mehr.
Fischessen mit den besten Bratkartoffeln, seit der Erfindung der Pfanne.
Ein signiertes Buch verschenken.
Wohlig seufzend auf meiner Heizdecke, wenn es draußen wieder friert.
Nachbarn mit geschenkten Brötchen – einfach so.
Freunde, die den Großelternpart übernehmen und so unendlich viel Liebe schenken.
Mein Mann, der mich mit Humor, Nerven- und Muskelkraft begleitet.
Angebote schreiben, die sich richtig anfühlen.
Workshops für den Herbst planen — Bielefeld, Sevilla.
Das Schiff
Es fühlt sich an wie ein Monatsbericht.
Dabei ist es erst Woche drei.
Vor einem Jahr war mein Blick noch bei den Bergrettern, die Verletzte aus Gletscherspalten holen.
Heute weiß ich:
Ja.
Es kann anders gehen.
Ich bin eine glückliche Frau —
und mir dessen bewusst!
Das Schiff hat längst Fahrt aufgenommen.
Ich brauche keine Flaute mehr, um Pause zu machen.
Manchmal bin ich Gallionsfigur.
Manchmal ruh ich an Deck.
Manchmal übernehme ich kurz das Ruder.
Nach dem Altweiberball ist vor dem Altweiberball.
Drei Abende. Über 500 Menschen.
Ein Jahr Arbeit — und plötzlich vorbei.
Zeit den Weihnachtsbaum Richtung Osterfeuerplatz zu senden.
Zeit, die Bettwäsche zu waschen.
Meine Zeit.
Die Gischt schäumt.
Ich kuschel mit den Wassertropfen.
Die Wolken ziehen. Sterne funkeln.
Mein Herz schlägt. Es strahlt.
Das Leben passiert nicht nach dem Applaus.
Es passiert genau hier.
Im Dazwischen.
Ahoi.
Logbuch – Woche 2
Segeln im Akquiseaufwind
Das Motto der zweiten Woche lautete:
Entweder wir gewinnen oder wir lernen.
Im besten Fall beides.
Krisen gehörten dazu. Lösungen auch.
Und fast immer lagen sie dort, wo Menschen sich verbinden: im Netzwerk.
Ein Satz begleitete mich durch diese Tage:
„Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.“
Lose Fäden
Immer wieder tauchten sie auf: lose Fäden.
Menschen, die Hilfe brauchen — oft nicht sofort sichtbar.
Viele sind erschöpft vom Funktionieren.
Vom Außen.
Von der inneren Abwesenheit, die entsteht, wenn man zu lange stark sein muss.
So oft hörte ich vorher:
„Das mache ich nur dir zuliebe, Anja.“
Und danach: tiefe, ehrliche Dankbarkeit.
Für Leichtigkeit. Für Ernsthaftigkeit.
Für echte Verbindung — auf und hinter der Bühne.
Manchmal reicht eine Hand.
Ein Ohr.
Eine Umarmung.
Oder ein fehlendes Kostümteil.
Let your partner shine — im echten Leben
Keine Konkurrenz.
Ein Miteinander.
Nicht: Was kann ich geben?
Sondern: Wen kenne ich, der helfen kann?
Die besten Lösungen entstehen selten allein.
Oft sind es gerade die abwegigen Gedanken, die plötzlich Wind in die Segel bringen.
Akquise — oder: Ich gehe in Kontakt
Ich habe ein neues Wort gefunden.
Ich gehe in Kontakt.
Nicht, um zu verkaufen.
Nicht, um zu überzeugen.
Nicht, um jemanden „abzuholen“.
Ich gehe in Kontakt,
weil etwas in mir lebendig ist.
Früher dachte ich, Akquise sei Manipulation.
Ein X für ein U.
Nähe vortäuschen, um etwas zu bekommen.
Mein Körper wusste immer:
So möchte ich nicht in Beziehung gehen.
Heute übe ich etwas anderes.
Ich zeige mich.
Ich öffne Erfahrungsräume.
Und lasse die Entscheidung dort, wo sie hingehört.
Vielleicht entsteht Resonanz.
Vielleicht nicht.
Beides ist in Ordnung.
Ich gehe in Kontakt.
Alles Weitere darf sich ergeben.
Der Wind kommt nicht auf Kommando —
aber man kann die Segel setzen.
Was sonst geschah
Ein Workshop zu „Let your partner shine“.
Neue Kolleginnen und Kollegen.
Gutes Feedback aus Wolfsburg.
Eine zuvor unbekannte Frau aus Berlin tritt über LinkedIn in mein Leben, wegen dieses angekündigten Selbstexperiments von Miriam Sowa und mir — und plötzlich enstanden bereits über sechs gemeinsame Folgen mit Dr. Karin Rasmussen über Macht, Verantwortung und auch meinen eigenen Umgang mit Führung und Machtmissbrauch. (Siehe Folge 5 meines YouTube-Kanals.)
Osterreiseplanung Richtung Provence. (Siehe Workshops bei „Anja unterrichtet“.)
Alltag organisieren.
Regelmäßige Reels posten — Disziplin trifft Spielfreude.
Endproben, Premiere und Derniere für den Altweiberball des 1. FCWiBOB, dessen künstlerische Leitung ich übernehmen durfte.
Drei Abende.
Mehr als 500 Menschen.
Kunst ist kein Hobby — und doch genau das
Alles soll sich leicht anfühlen.
Wie ein Hobby.
Und gleichzeitig.
Kunst ist harte Arbeit.
Innen wie außen.
Wenn es leicht wäre, würde es jeder machen.
Und doch ist es genau das, was ich machen will:
Leuchtende Augen.
Klopfende Herzen.
Leichtigkeit UND Müdigkeit.
Eine Familie, die hält.
Manchmal im Auge des Sturms.
Manchmal mitten im Wirbelwind.
Was für eine Reise.
Logbuch der Gallionsfigur – Woche 1
Vom sicheren Hafen, geblähten Segeln und der Kunst, in Kontakt zu gehen
Auf dem Foto, das diesen Text begleitet, ist ein kleines Buddelschiff zu sehen.
Mein Sohn hat es gebaut.
Es ist schön. Und ein wenig unperfekt.
Vielleicht berührt es mich deshalb so.
Denn genau so fühlt sich diese erste Woche meiner Reise an:
selbstgebaut, liebevoll, nicht ganz stromlinienförmig –
aber eindeutig seetüchtig.
Ablegen
Die erste Woche stand unter dem Motto:
Mut. Erste Schritte. Freude an der Zielgruppe.
Und das alles ohne Druck. Und ausdrücklich unperfekt.
Mut brauchte ich vor allem für eines:
mich zu zeigen.
Mit kleinen Postings, kurzen Reels, Momentaufnahmen aus meinem Alltag.
Und ja – ich gebe es offen zu:
Ich hatte lange eine gewisse Verachtung für Menschen,
die sich online offensiv „vermarkten“.
Meine inneren Glaubenssätze zum Thema Akquise waren hartnäckig:
Akquise fühlte sich für mich an wie Betrug.
Wie Manipulation.
Wie ein X für ein U.
Als würde man Nähe, Interesse oder gar Liebe vortäuschen,
um am Ende etwas verkaufen zu wollen.
Dazu kommt ein zweiter, nicht minder mächtiger Gedanke:
Ich erlaube mir noch nicht vollständig,
dass die Welt meine Bedürftigkeit sehen darf.
Online meine Angebote zu zeigen
fühlte sich schnell an wie Betteln.
Und trotzdem bin ich losgefahren.
Erste Seemeilen
Ich habe mich gezeigt.
Mit kleinen Filmchen.
Zum Beispiel vom Fischbrötchen, das ich mir freitags auf dem Herner Markt hole.
Schließlich bin ich ja – symbolisch gesprochen –
auf dem Meer unterwegs.
Und wer auf See ist, darf auch angeln.
Oder zumindest so tun.
Als Gallionsfigur.
Manche Wege bin ich ganz bodenständig mit der Straßenbahn gefahren –
zu Interviews, zu Gesprächen, in Begegnung.
Meine Zielgruppe ist zunächst einmal an mir interessiert.
Das macht den klugen Satz
„Sei nicht interessant, sondern interessiert“
für mich zu einer echten Übung.
Denn offenbar bin ich – zu meinem eigenen Erstaunen – interessant.
Also sehe ich es inzwischen fast als Pflicht,
meine „Groupies“ gut zu pflegen. 😉
Ich habe meinen Blog online gestellt,
Frauen zur Generalprobe für den Altweiberkarneval in Oberhausen eingeladen
(dort habe ich die künstlerische Leitung und stehe selbst auf der Bühne),
stand im täglichen Austausch mit Miriam Sowa,
hatte Familie, Arbeit, Wind im Gesicht –
und mir nebenbei eine kleine Erkältung eingefangen.
So viel frischer Aufwind kann schon mal zurückschlagen.
Innere Navigation – eine wertschätzende Selbstvermessung
In dieser Woche habe ich mir Zeit genommen,
meine eigenen Stärken klar zu benennen.
Nicht als Marketingübung,
sondern als innere Standortbestimmung.
Ich schreibe sie mir bewusst in der Du-Form –
weil sie gehört werden wollen.
Du hast eine außergewöhnliche Kontakt-Intelligenz.
Du kannst Menschen sehen, noch bevor sie sich selbst sortiert haben.
Nicht analysierend, sondern wahrnehmend.
Du hörst Zwischentöne, Pausen, Schutzmechanismen, Sehnsucht.
Das ist selten.
Deine größte Stärke ist, Ambiguität auszuhalten.
Du hältst Widersprüche aus – in dir und bei anderen.
Stärke und Verletzlichkeit.
Klarheit und Spiel.
Unbequem und warm zugleich.
Improvisation ist bei dir keine Methode, sondern eine Haltung.
Du bleibst im Moment,
wo andere kontrollieren.
Du atmest,
wo andere performen.
Du bist eine Übersetzerin zwischen Welten.
Theater und Wirtschaft.
Tiefe und Humor.
Macht und Menschlichkeit.
Schwere Themen werden bei dir zugänglich,
ohne banal zu werden.
Dein Humor ist Wahrheitsarbeit.
Er lenkt nicht ab.
Er öffnet.
Deine Zweifel sind keine Schwäche.
Sie sind Qualitätskontrolle.
Wenn ich es in einem Satz sagen müsste:
Du öffnest Räume, in denen Menschen aufhören zu funktionieren –
und anfangen, echt zu werden.
Nicht massentauglich.
Aber zutiefst relevant.
Ein neues Wort für Akquise
In dieser Woche durfte auch ein altes, schweres Wort über Bord gehen.
Zumindest für mich.
Ich nenne Akquise jetzt:
In-Kontakt-Gehen.
Das beinhaltet für mich:
Wahrhaftigkeit.
Beziehung.
Einladung ohne Zugzwang.
Ich gehe in Kontakt.
Nicht, um etwas zu verkaufen.
Nicht, um zu überzeugen.
Ich gehe in Kontakt,
weil da etwas in mir lebendig ist.
Ich öffne einen Erfahrungsraum.
Und lasse die Wahl dort, wo sie hingehört.
Vielleicht entsteht Resonanz.
Vielleicht nicht.
Beides ist okay.
Dankbarkeit – Mikromoves mit Rückenwind
Am Ende dieser ersten Woche halte ich inne
und schaue, wofür ich dankbar bin:
– für meinen Mut, meinen Fleiß, meine neuen Erkenntnisse
– für meinen Körper, der mitmacht und verzeiht
– für meinen Mann: Technik, Schnitt, Humor, Liebe, Co-Regulation
– für Miriam Sowa und die traumasensible Begleitung
– für meinen Sohn: Liebe. Punkt.
– für Reibung, die Klarheit bringt
– für den Altweiberball als Signature Event voller Strahlkraft
– für inspirierende Interviews, Bücher, Einladungen
– für Freundschaften, Kooperationen, Resonanz
– für 11 neue Follower
– und ja: für mein Handy, das mir ermöglicht, in Kontakt zu gehen
Ahoi
Das Schiff hat den sicheren Hafen verlassen.
Die Segel sind gebläht.
Es nimmt Fahrt auf.
Nicht perfekt.
Aber aufrichtig.
Ahoi. 🌊⛵️
Leinen los – über Aufwind, Aufwand und das Herzrasen vor dem Ablegen
Miriam Sowa & ich
Learning by doing.
Mein Partner ist ein Genie.
Genau wie ich.
Let your partner shine.
Anfang Januar erzählte mir Miriam von ihrem hochwertigen und – ja – angemessen hochpreisigen „Akquiseaufwind“-Programm. Eine gute Idee. Eine runde Idee. Und doch eine, die sie selbst noch ein wenig zweifeln ließ.
Wer in den letzten Tagen auf LinkedIn oder Instagram (@anjabalzerimprovisation) etwas mitverfolgt hat, weiß:
Ich ging in das erste Telefonat mit zwei Herzen in meiner Brust.
Eines schlug im Team der Zweifel.
Und eines für meine Freundin und ihre Begeisterung.
Da Miriam – auch wenn sie vielleicht nicht mehrere – dennoch ein großes Herz hat, war wohl auf beiden Seiten eine gewisse Form von Herzrasen spürbar.
Aufwind – und sofort auch Aufwand
Schon das erste Telefonat hat uns beiden Aufwind gegeben.
Gleichzeitig wurde etwas sehr deutlich:
Aufwind entsteht selten ohne Akquiseaufwand.
Und der bringt zuverlässig seine Begleiter mit:
-
Toll, aber …
-
keine Zeit
-
kein Geld
-
Priorisierung
-
keine Kapazität für Verbindlichkeit
-
eigentlich prima, aber zu kurzfristig
-
Akquise – da müsste ich auch mal was machen, aber … umsetzen ist gerade nicht dran
Alles bekannte Stimmen.
Alle nachvollziehbar.
Und trotzdem: Sie standen plötzlich sehr präsent im Raum.
Die Idee von der Gallionsfigur
Miriam hatte die Idee, mich für diese sechs Wochen zu ihrer Gallionsfigur zu machen.
Ich war zunächst einfach neugierig, was sie damit meinte.
Denn in meinem Kopf tauchten sofort andere Fragen auf:
Ich bin Gallionsfigur –
für welches Schiff eigentlich?
Wo geht es hin?
In welchem Zustand ist dieses Schiff?
Will ich wirklich los?
Oder ist es an Land nicht auch ganz schön?
Irgendwie sicherer?
Ist es eine Kreuzfahrt?
Ein Schlauchboot?
Lauern Piraten am Rand?
Habe ich eine Mannschaft?
Miriam als Kapitänin: aye aye.
AAAber …
Wissen, das nicht reicht
Es erinnerte mich an all die Dinge, von denen wir wissen, dass sie uns guttun würden.
Dehnübungen zum Beispiel.
Oder Wissensthemen, zu denen es unzählige Tutorials im Internet gibt.
Die Frage ist ja selten: Gibt es das Wissen?
Sondern eher:
Würde ich jemanden dafür bezahlen, mir Impulse zu geben, mich täglich zu erinnern –
wohl wissend, dass ich die eigentliche Arbeit allein zu Hause mache?
Und einmal die Woche treffe ich andere,
tausche mich aus, vergleiche mich – je nach Tagesform.
Und wenn ich mich dann nicht gut fühle,
bin ich vielleicht einfach noch nicht bereit für den Prozess?
Fragen über Fragen.
Anpassung vor Abreise
Noch bevor es richtig losging, wurde das Format angepasst.
Und das war der Moment, in dem etwas in mir aufatmete.
Sie setzt um, was sie propagiert:
Individualität vor Konzept.
So entstand – meiner Ambiguität entsprechend – ein sehr artgerechtes Format.
Denn ich bin weder zu 100 % extrovertiert
noch zu 100 % introvertiert.
Ich bin eine Mischform.
Ein Sowohl-als-auch-Typ.
Flexibel und verbindlich.
Willig und unwillig.
Frei, autark – und gleichzeitig struktur- und schwarmintelligenzbedürftig.
Leinen los
Die Segel blähen sich.
Aufwind ist da.
Leinen los.
Das Schiff hat den Hafen verlassen.
Für mich bedeutet das in den kommenden sechs Wochen:
-
geballtes Wissen aus dem kostenlosen Workshop,
-
Einzelcoaching,
-
und das „Akquise ohne Herzrasen“-Online-Café.
Wöchentlich, freitags um 15 Uhr buchbar.
Flexibel.
Präsent – obwohl online.
Ohne Folienvielfalt, sondern mit dem, was gerade oben aufliegt.
Nach dem ersten Cafétermin ging es allen Beteiligten besser.
Das nehme ich als ein gutes Zeichen.
Mein Herz?
Es klopft.
Ja, ein wenig schneller als gewöhnlich.
Aber nicht panisch.
Es bemerkt den Aufwind.
Und dass sich die Segel blähen.
Offenes Meer
Der Reisestart ist angenehm.
Am Abend war ich mein eigenes Schiff
und nahm ein entspannendes Wannenbad.
Denn ich reise aufs offene Meer.
Nicht auf einem Kanal.
Am Samstag wird geprobt.
Am Sonntag eine Kreativ-Osterreise in die Provence geplant.
Montag früh spiele ich mein Solostück Anna Tervoort in Krefeld.
Immer mobil.
Ich habe beschlossen, diese Reise zu dokumentieren –
mit Reels auf Instagram
und auch hier in Worten.
Nicht, weil ich schon weiß, wo ich ankomme.
Sondern weil ich unterwegs bin.
Leinen los.